Gebetskalender

Sitemap

Jugendliche des VIKZ zu Gast bei der Ehrenfelder Polizei

tl_files/vikz/Pressemittelungen-VIKZ/2011/Jugendliche des VIKZ zu Gast bei der Ehrenfelder Polizei1.jpgKöln, 14.04.11 - Im Rahmen des Projektes „Partizipation von Migrantenorganisationen zur Verbesserung der Bildungs- und Jugendarbeit“ (PARTIMO) öffnete die Polizeiinspektion Köln-West 19 Jugendliche des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) ihre Türen. Von Vertretern der offenen Tür Vitalistraße (OT-Vita) begleitet, wurde den Jugendlichen ein spannender Blick hinter die Kulissen der Polizeibehörde gewährt.

Der Ehrenfelder Bildungs- und Kulturverein (EBKV) lud die nahegelegene OT-Vita zum näheren Kennenlernen ein. Der Verein hält für Jugendliche ein großes Freizeitangebot bereit und informiert ebenso über religiöse Traditionen. So startete das Programm mit der Besichtigung des Vereinsgebetsraums. Die Jugendlichen erhielten interessante Informationen rund um die Funktionen der Moschee oder den Ablauf eines Gebets.

Anschliessend wurden interessierte Jugendliche von den Mitarbeitern des EBKV, Mustafa Çitlak, Ishak Dalkoz und Boris Neumann, und den Vertretern der OT-Vita, den Sozialpädagoginnen Frau Jennifer Klein und Alexandra Renken, zum Besuch der  Polizeidienststelle geführt. Polizeioberkommissar Wolfgang Macherey freute sich über das rege Interesse und nahm die Gruppe herzlich in Empfang. Nach dem Einstieg in der Büroabteilung durften die Jugendlichen in der Profilsicherungsabteilung Verdächtigenfotos knipsen sowie Fingerabdrücke anfertigen und diese als Andenken mit nach Hause nehmen.

In der Wache lernten die Schüler, inwiefern Polizeibeamte für die Anliegen der Ehrenfelder Bürger bereit stehen und wie sie Anzeigen aufnehmen. Als weiteres Highlight durften die Jugendlichen im Funkraum die Darstellung sämtlicher mobiler Einheiten auf einem Monitor betrachten. So konnten die Jugendlichen das Geschehen in der Stadt Köln live mitverfolgen. Einen bleibenden Eindruck vermittelte der Besuch im Zellenbereich. Die karge Einrichtung, der Geruch und die unangenehme Ausstrahlung beeindruckten die Jugendlichen hinterließen einen nachhaltigen Eindruck.

tl_files/vikz/Pressemittelungen-VIKZ/2011/Jugendliche des VIKZ zu Gast bei der Ehrenfelder Polizei2.jpgIm Außenbereich stand ein Streifenwagen bereit, der von den Besuchern genau inspiziert wurde. Nachdem sich die Jugendlichen auch mit einem Polizeimotorrad und allgemeiner Schutzkleidung vertraut machten, endete der Besuch im Konferenzraum der Polizei. Dort bot sich die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen. Das Interesse am Polizeiberuf schien geweckt, die Begeisterung war deutlich zu spüren. Voraussetzungen für den Beruf sind die deutsche Staatsbürgerschaft, auch eine weitere ist möglich, und gute sprachliche sowie körperliche Fähigkeiten. Ein Beispiel dafür ist ein türkischstämmiger Mitarbeiter, der seinen Kollegen in Ehrenfeld durch den gekonnten Umgang mit anderen türkischstämmigen Bewohnern des Stadtteils eine große Hilfe ist.

tl_files/vikz/Pressemittelungen-VIKZ/2011/Jugendliche des VIKZ zu Gast bei der Ehrenfelder Polizei3.jpgEs war ein interessanter Tag mit bleibenden Eindrücken und möglichen Zukunftsperspektiven für die Jugendlichen. Mit einer Einladung zum Gegenbesuch in der OT-Vita endete diese spannende Führung.

Zurück

KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

Weiterlesen …