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Kölner VIKZ-Gemeinde wird Träger der freien Jugendhilfe

vikz

26. Juni 2013 - Köln

 

Die Stadt Köln hat das Zentrum für Bildung und Integration in Mülheim e.V. (ZEBIT) als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. ZEBIT e.V. ist eine Gemeinde des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und hat ihren Sitz in der denkmalgeschützten Villa Hahnenburg in Köln-Mülheim. Der Verein setzt sich insbesondere für die Förderung von muslimischen Jugendlichen vor Ort ein und unterstützt sie in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung.

 

Seyfi Öğütlü, Generalsekretär und Referent für Jugend- und Bildungsarbeit des VIKZ begrüßt die positive Entscheidung der Stadt Köln: „Ich freue mich, dass das ZEBIT als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt worden ist. Partizipation bedeutet auch, strukturelle Anerkennung von Migrantenorganisationen. Moscheevereine sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und bieten vielfältige Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit an. Die Stadt Köln setzt damit ein wichtiges Zeichen für die interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit in unserer Stadt.“

 

„Die Mülheimer Gemeinde leistet durch vielfältige Aktivitäten, insbesondere in Kooperation mit örtlichen Netzwerken einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben im Veedel. Mit der Anerkennung wird die Arbeit des ZEBIT gewürdigt und gewinnt künftig qualitativ und quantitativ noch mehr an Bedeutung.“, so Öğütlü abschließend.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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