Gebetskalender

Sitemap

Koordinationsrat der Muslime ruft Muslime zur Wahlbeteiligung auf

„Die Stimmabgabe bei Wahlen ist ein hohes Gut und sollte nicht vergeudet werden. Daher rufen wir alle wahlberechtigten Muslime auf, sich an den Landtagswahlen am 13. Mai 2012 zu beteiligen“, so Ali Kızılkaya, Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM). Kızılkaya weiter:


„Rund 13 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai 2012 aufgerufen, an die Wahlurnen zu gehen - unter ihnen über zwei Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Hunderttausende wahlberechtigte Muslime.


Eine hohe Wahlbeteiligung ist von großer Bedeutung und das beste Mittel gegen rechtspopulistische Parteien und Politiker. Seit Tagen beobachten wir mit großer Sorge, wie rechtspopulistische Parteien wie „pro NRW“ mit ausländer- und islamfeindlichen Wahlkampfplakaten die Straßen von Nordrhein-Westfalen verunstalten. Um solche Parteien zu schwächen, ist es wichtig, die demokratischen Parteien zu stärken.


Daher rufen wir alle wahlberechtigten Muslime auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. Denn die Rechnung ist simpel: Je mehr Stimmen demokratische Parteien bekommen, desto kleiner wird der Anteil derer, die ihre Stimme Rechtspopulisten geben. Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen und am Wahltag an die Wahlurnen gehen, denn jede Stimme zählt und ist darüber hinaus ein aktives Mittel, die eigene Zukunft zu gestalten.“


Der Koordinationsrat der Muslime wurde im März 2007 von den vier großen Dachverbänden DITIB, VIKZ, Islamrat und ZMD gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft.



Zurück

KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

Weiterlesen …