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KRM gratuliert dem neuen Papst Franziskus

14. März 2013 - Köln

Am gestrigen Mittwochabend stieg der weiße Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen-Kapelle und verkündete die Wahl des neuen Papstes. Der Argentinier Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, wird zum neuen Oberhaupt der Katholischen Kirche weltweit. Er wird als Franziskus I. in die Geschichte eingehen.

 

„Wir gratulieren der Katholischen Kirche und ihren Gemeinden zur Wahl des neuen Oberhauptes und wüschen ihm viel Glück und Kraft in seiner Arbeit und in seinem Dienst an den Menschen.“, so der KRM Sprecher Erol Pürlü

 

Der KRM hofft, dass durch die Wahl des Papstnamens Franziskus wichtige Akzente gesetzt sind. Er steht für Armut und interkulturellen Dialog. „Ich hoffe, dass er sich für die Bekämpfung der Armut weltweit einsetzt und bin zuversichtlich, dass er den Dialog mit den Muslimen auf gleicher Augenhöhe und in Respekt führen wird.“, so Erol Pürlü abschließend.

 

Religionsgemeinschaften stehen alle vor gleichen Herausforderungen und Verantwortung, was Schöpfung und Weltfrieden angeht. Es gibt viele Handlungsfelder, in denen Religionsgemeinschaften gemeinsam Verantwortung tragen und handeln können.

 

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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