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KRM gratuliert Muslimen zum islamischen Neujahr

Köln, 07.12.10: Am Dienstag schreiben Muslime das Neujahr 1432. Der KRM wünscht allen Muslimen ein frohes und gesegnetes Neujahr.
Die islamische Zeitrechnung beginnt mit der Auswanderung (Hidschra) des Gesandten Muhammed (Friede sei mit Ihm) von seiner Heimatstadt Mekka nach Medina. Der Hidschrikalender besitzt wie auch der Sonnenkalender 12 Monate. Jedoch wird er nach den Zyklen des Mondes berechnet. So beträgt ein Mondmonat 29 bis 30 Tage und demnach ist auch ein Mondjahr um 11 Tage kürzer als ein Sonnenjahr.

Der KRM Sprecher Erol Pürlü sagte anlässlich des islamischen Neujahres: „Mögen alle im  neuen Jahr von Gesundheit, Glück, Frieden und Segen Allahs geleitet sein. Wir wünschen uns im neuen Jahr, welches hintereinander gleich zweimal eintritt (islamisches und gregorianisches Neujahr), dass neue positive Signale die Debattenkultur bezüglich Integration und Islam in Deutschland beherrschen und so zu einem besseren Klima im Zusammenleben von Muslimen, Christen, Juden und Menschen anderer Herkunft und Religionen beitragen mögen.“  

Mit dem Neujahr verknüpft ist auch der Aschura-Tag, der 10 Tage danach begangen wird.  Es wird überliefert, dass an diesem Tag wichtige Ereignisse stattgefunden haben, wie die Erhörung des Gebetes von Adam, die Landung der Arche Noahs auf dem Berge Arafat, die Befreiung Mose und seines Volkes von der Knechtschaft Pharaos.

Am Aschura Tag ist es üblich freiwillig zu fasten und ein süßes Aschura-Gericht mit  unterschiedlichen Zutaten, wie Sultaninen, Walnüsse, Feigen, Weizen, Bohnen, Kichererbsen, Datteln und Pfirsiche vorzubereiten, der gemeinsam mit Nachbarn und Freunden gegessen wird.

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KRM - Pressemitteilungen

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Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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