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Minister Rainer Schmeltzer beim Iftar-Empfang des VIKZ

14. Juni 2016 – Die Iftar-Abende anlässlich des Fastenmonats Ramadan haben eine sehr lange Tradition beim Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ). Am vergangenen Dienstagabend begrüßte Mehmet Duran, Präsident des VIKZ, die zahlreich erschienenen Gäste zum gemeinsamen Fastenbrechen in der Villa Hahnenburg.

Eine Vielzahl von Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Kultur Wissenschaft, Wirtschaft und des  öffentlichen Lebens folgten der Einladung des Verbandes. Unter ihnen als Ehrengast der Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Rainer Schmeltzer, die türkische Vizekonsulin Efsane Tatar, der Vorsitzender der DITIB Prof. Dr. Nevzat Aşıkoğlu, die Landtagsabgeordneten Serap Güler (CDU), Arif Ünal (Grüne) und Ali Baş (Grüne), Kölner Stadträte Christian Joisten (SPD) und Malik Karaman (SPD),  Oberkirchenrat Dr. Detlef Görrig (EKD), Helmut Wiesmann (Deutsche Bischofskonferenz) sowie weitere Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften.

 

Während seiner Iftar-Ansprache dankte Duran den Gästen und berichtete über die vielen aktuellen Tätigkeiten und Projekte des VIKZ. Er unterstrich die Bedeutung des Ramadan in der muslimischen Gemeinschaft:

„Der gesegnete Ramadan ist der Monat des Qur’ans. Der gesegnete Ramadan ist der Monat des Fastens. Der gesegnete Ramadan ist der Monat der Barmherzigkeit und Vergebung. In ihm erfahren Freigiebigkeit, Solidarität und Hilfsbereitschaft ihren Höhepunkt. Ramadan ist der Monat, in dem Arme und Reiche zusammenwachsen und die Solidarität unter den Menschen ihren Höhepunkt erreicht.“

 

Minister Schmeltzer warb in seiner Begrüßungsrede den Ramadan für mehr Begegnung zu nutzen und auf Muslime zuzugehen:

„Der Ramadan sollte für uns alle ein Anlass sein, unvoreingenommen, offen und neugierig aufeinander zuzugehen! Wichtig dabei ist, sich auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Beim gemeinsamen Fastenbrechen tun wir genau das. Wir zeigen, dass die Religionsfreiheit ein geschütztes freiheitlich-demokratisches Grundrecht in unserem Land ist und sich Menschen unterschiedlicher Religionen mit Achtung und Respekt begegnen.“

Er würdigte auch die Arbeit des VIKZ für das Gemeinwohl: „Der VIKZ stellt in der Gremien- und Projektarbeit seit Jahren unter Beweis, dass er ein engagierter und zuverlässiger Partner der Landesregierung ist. Ausdrücklich betonen möchte ich an dieser Stelle auch das integrative Wirken des VIKZ auf Verbandsebene.“

Im Anschluss an die Grußworte begingen alle Gäste das gemeinsame Fastenbrechen und nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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