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Minister Schneider besucht die VIKZ-Gemeinde in Bielefeld

Unter dem Motto „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“  fand am Freitag, 19.09.2014, eine bundesweite Aktion, die von den vier im Koordinationsrat der Muslime (KRM) vertretenen Religionsgemeinschaften DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD initiiert wurde. Der Koordinationsrat der Muslime rief mehr als 2000 Moscheen auf, für Frieden, gegen Hass und Gewalt aufzustehen.

 

In neun ausgewählten Städten fanden zentrale Veranstaltungen im Anschluss des muslimischen Freitagsgebetes mit einer Mahnwache und Friedenskundgebung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Gesellschaft statt.

 

„Wir rufen alle dazu auf, die Stimme gegen Rassismus zu erheben, gemeinsam einzustehen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und dem Extremismus jeglicher Couleur eine Absage zu erteilen.“, so Ali Kizilkaya, Sprecher des KRM.

 

Zu diesem Anlass besuchte Minister Guntram Schneider die zentrale Veranstaltung für NRW in der Bielefelder Moscheegemeinde des VIKZ, die jüngst Ziel eines Brandanschlags war.

 

 „Die Einladung zum muslimischen Freitagsgebet und die Möglichkeit, in der Bielefelder Moschee ein Grußwort zu halten, sind ein gutes Zeichen, dass der interkulturelle Dialog in Nordrhein-Westfalen funktioniert“, so Minister Schneider.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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