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Minister Schneider würdigt die Arbeit der VIKZ-Gemeinde in Hückelhoven

Am Dienstag, 30.06.2015, besuchte Integrationsminister Schneider im Rahmen seiner „Dialogtour“ durch nordrhein-westfälische Moscheen die VIKZ-Gemeinde in Hückelhoven. Im Vordergrund seines Besuches steht, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die vielfältigen interkulturellen Aktivitäten muslimischer Moscheegemeinden zu richten, deren zivilgesellschaftliches Engagement - auch aktuell in der Flüchtlingshilfe - zu würdigen und sie bei der lokalen Vernetzung und dem Aufbau von Dialogstrukturen mit der Stadtgesellschaft zu unterstützen.

 

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Mehmet Yılmaz und Imam Adnan Özden gaben einen tiefen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten und die breite Vernetzung der Hückelhovener Moscheegemeinde. Die Angebote reichen von Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, Sprachkursen, Ausbildung von Lebensrettern, Ferienangeboten bis hin zu Workshops zu unterschiedlichsten Themen, die in Kooperation mit den Akteuren der Stadt durchgeführt werden. Zahlreiche Akteure nahmen am Gespräch mit dem Minister teil, unter anderem Bürgermeister Bernd Jansen, Heinz-Josef Schmitz (Sozialamt), Ehrenamtskoordinatorin Petra Hudler, Ulrike Minkenberg (Flüchtlingspaten), Franz Thiel (Verein Willkommen in Erkelenz), Bernd Laprell (Kommunales Integrationszentrum Kreis Heinsberg), Ingo Rümke (VHS/Grundbildung), Ralf Schwarzenberg (Jugendamt Hückelhoven), Bernd Bogert (St. Gereon Seniorendienste), Jürgen Heitzer (Kontaktbeamter der Polizei).

 

Minister Schneider warb für ein starkes Engagement der Moscheegemeinden im Bereich der Flüchtlingsarbeit und würdigte, dass dies in der Hückelhovener Moscheegemeinde bereits gelebt wird.

 

Ferner kritisierte Schneider die erkennbar wachsende Zunahme von Islamfeindlichkeit und sagte abschließend: „Vorurteile werden dadurch abgebaut, dass man sich kennenlernt.“

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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