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Multifestival 2010 öffnet seine Tore

Köln, 8. Oktober 2010 – Mit mehr als 1.000 Gästen eröffnete der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) gestern das Multifestival 2010 in der Messe Niederrhein in Rheinberg. In den kommenden vier Tagen werden Zehntausende von Besuchern erwartet.

Unter dem Motto „Ein Fest für die Sinne“ präsentiert das Volksfest vier Tage lang Kunst, Kultur und Musik aus der deutschen und türkischen Lebenswelt. Mit dem Multifestival möchte der VIKZ einen Ort der Begegnung und des Dialoges zwischen ethnisch Deutschen und türkeistämmigen Migranten schaffen.

In einer feierlichen Eröffnungszeremonie durschnitten VIKZ-Präsident Mustafa Imal, Staatsekretärin Zülfiye Kaykın und der türkische Generalkonsul Firat Sunel in Düsseldorf das Eröffnungsband und eröffneten offiziell das Multifestival.

Die Zechenkapelle Knappenchor in Rheinland eröffnete die Veranstaltung musikalisch. Anschließend begrüßte Mustafa Imal alle Gäste und betonte in seiner Eröffnungsrede, die Wichtigkeit des Dialogs für ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen in der Gesellschaft – insbesondere bei der aktuellen Debatte um das Thema Integration. „Bei all der notwendigen Diskussion um das Thema Integration, sollten wir die Menschen nicht aus dem Blick lassen. Denn Begegnung und Dialog sind der Schlüssel zur Integration.“, so Imal. Auch Zülfiye Kaykın, Staatssekretärin für Integration beim Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, wies in ihrem Grußwort auf den Beitrag des Festivals für den Dialog miteinander hin:

 „Der Integrationsprozess sollte sich entwickeln, ohne dass wir vom Anderen reden – das Gemeinsame, den Frieden und den Vorteil der Gesellschaft im Blick haben“. Als Repräsentant der Stadt Rheinberg wandte sich Heinz Wilhelm Coopmann, Ortsvorsteher der Stadt Rheinberg mit Grußworten an die Besucher: „Öffnen wir uns für das Miteinander“. Zum Abschluss des Bühnenprogramms marschierte die traditionell türkische Mehter Kapelle aus dem Festsaal.

Der Verband freute sich über den regen Zuspruch und die vielen Besucher, darunter auch zahlreiche Vertreter der Landes- und Kommunalpolitik, der Wirtschaft sowie der islamischen und christlichen Religionsgemeinschaften, wie beispielsweise Prof. Dr. Ali Dere, Botschaftsrat und Vorsitzender der DITIB, Volker Meißner, Referent für interreligiösen Dialog beim Bistum Essen und Klaus Schmitz, Integrationsbeauftragter der Stadt Mönchengladbach.

Interessierte haben noch bis zum 11. Oktober die Gelegenheit auf dem Multifestival mehr über türkische und deutsche Kunst, Kultur und Musik zu erfahren. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter: www.multifestival.de.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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