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“Muslime laden ein” zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Am Internationalen Tag gegen Rassismus luden zahlreiche Moscheen unter dem Motto “Anerkennen statt Ausgrenzen” ein, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Der Koordinationsrat der Muslime (KRM), dessen Gründungsmitglied der VIKZ ist, und der Interkultureller Rat in Deutschland hatten das Projekt “Muslime laden ein” initiert. Auch mehrere VIKZ-Moscheen beteiligten sich. So besuchte der Staatsekretär Thorsten Klute aus dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfalen die Düsseldorfer VIKZ-Gemeinde und unterstrich die Bedeutung derartiger Initiativen. “Muslime und Landesregierung setzen damit gemeinsam ein Zeichen gegen Rassenhass und Diskriminierung: Rassismus darf in unserem Land keinen Platz haben. Nirgendwo.“ , so Staatsekretär Klute. In der Bergisch-Gladbacher-Moschee sprach der Bürgermeister Lutz Urbach zu der dortigen Gemeinde. Petra Kunik, Schriftstellerin und Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Frankfurt am Main, war in der Augsburger Moschee zu Gast. Die Freitagspredigt, der die Gäste bei dieser Gelegenheit zuhören konnten, thematisierte die Würdigung und Wertschätzung des Menschen, welches Geschlecht und Rasse er auch immer angehören mag:

 

“O  ihr  Menschen!  Wir  haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch  zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiss, der Angesehenste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste.” Sure 49:13

 

Nach dem Freitagsgebet kam es zu Begegnungen und Gesprächen zwischen den Gästen und den Gemeindemitgliedern.

 

Am Freitag lud auch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Aydan Özoğuz,  zum Internationalen Tag gegen Rassismus in das Bundeskanzleramt ein. Der VIKZ war dort mit seinem Generalsekretär Seyfi Öğütlü präsent.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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