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Neues Lesecafe im Schülerwohnheim Duisburg-Hochfeld eröffnet

3.000 Bücher zum Lesen und Schmökern für Jugendliche

 

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28.03.2011 Köln – Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) und die Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) eröffneten vergangen Samstag feierlich das Lesecafe im Schülerwohnheim Duisburg-Hochfeld. Neben dem Präsidenten des VIKZ Mustafa Imal nahmen der geschäftsführende Vorsitzende der OBS Prof. Dr. Lemper, der stellvertretende Leiter des Referats für Integration der Stadt Duisburg Maryo Terzic und die Soziologin Frau Prof. Dr. Boos-Nünning teil. 


Mit dem Lesecafe möchte der VIKZ das Interesse an Literatur, die Begegnung und den Austausch zwischen Jugendlichen fördern. „Bildung ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration. Wie könnte man Bildung bei den Jugendlichen besser unterstützen, als sie zum Lesen zu motivieren? Eines ist klar: Ihr Hunger nach Wissen ist nicht eingeschränkt auf ein bestimmtes Genre oder Thema. Sie finden hier Bücher querbeet durch die Weltliteratur“, erläuterte Imal. Auch Prof. Dr. Lemper freute sich über die Projektrealisierung: „Das Lesecafe ist eine Bereichung für Hochfeld, vor allem wenn man weiß, dass in diesem Stadtteil nicht eine einzige Buchhandlung existiert.“ Er rief die Jugendlichen auf, die Chance zu nutzen und sich in die Bücher zu vertiefen. „Ein Buch ist eine Schatztruhe. Es birgt Geheimnisse, Ideen, Gedanken und Phantasien, viel mehr als je ein Fernsehapparat liefern kann.“ Ideell unterstützt wird das Projekt auch von der Stadt Duisburg. „Lesen hatte in der Menschheitsgeschichte immer große Bedeutung und steht für Fortschritt. Das Lesecafe wird für das friedliche Miteinander und interkulturellen Austausch in dieser Stadt beitragen“, so Terzic. Prof. Dr. Boos-Nünning hob die Bedeutung des Lesens für die Sprachentwicklung hervor, sowohl für das Deutsche als für die Muttersprache der türkischstämmigen Schüler.

tl_files/vikz/bilder/partimo.jpgDie Auswahl der Bücher durch die Schüler des Wohnheims unter dem Motto „Von Jugendlichen für Jugendliche“ stellt sicher, dass deren Leseinteressen tatsächlich bedient werden.
Das Lesecafe steht den Bewohnern des Schülerwohnheims, aber auch allen interessierten Kindern und Jugendlichen in dessen Umfeld offen. Es ist ein neues Angebot der Jugendarbeit des Hochfelder Bildungs- und Kulturvereins und steht für die Projektziele „interkulturelle Öffnung“ und „Integrationsförderung“. Damit ist das Lesecafe ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des Projektes PARTIMO (Partizipation von Migrantenorganisationen zur Verbesserung der Bildungs- und Jugendarbeit), das im Februar 2010 startete. Ziel des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes ist es, die integrationsfördernde Jugendarbeit des VIKZ zu professionalisieren. Neben dem Duisburg-Hochfelder Integrations-, Kultur- und Bildungszentrum ist auch der Köln-Ehrenfelder Bildungs- und Kulturverein am Projekt beteiligt. Projektträger sind die OBS und der VIKZ.

 

Die 1965 in Berlin gegründete OBS mit Sitz in Bonn leistet seit 45 Jahren vielfältige Eingliederungshilfe für Zuwanderer in Deutschland.

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit rund 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

 

Gefördert durch das tl_files/vikz/Pressemittelungen-VIKZ/BM.jpg

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