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Pro NRW-Ausschreitungen in Bonn

KRM verurteilt Gewalt aufs Schärfste.

„Gewalt ist unter keinen Umständen tolerierbar. Wir verurteilen jedwede Gewalt mit aller Schärfe. Den verletzten Polizisten wünschen wir eine schnelle Genesung“, so der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Ali Kızılkaya, anlässlich der Ausschreitungen im Rahmen einer Demonstration der rechtsextremen Pro NRW in Bonn am Samstag (5.5.2012). Kızılkaya weiter:

Der KRM verurteilt mit aller Entschiedenheit jegliche Form von Gewalt als Antwort auf die hetzerischen Provokationen der rechtsradikalen Pro NRW. Sie darf unter keinen Umständen toleriert werden. Die rechtsextreme Pro NRW macht anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen bewusste Stimmung mit islamfeindlichen Plakaten und Parolen, um mediale Aufmerksamkeit zu erhaschen und Zwietracht unter die Bevölkerung zu säen. Hier sind Politik und die Sicherheitskräfte gefordert, derartigen Tendenzen entgegenzuwirken. In einem Rechtsstaat sind die Rollen und Zuständigkeiten klar geregelt und verteilt. Daran hat sich jeder ohne Wenn und Aber zu halten.

 

Der KRM ruft alle muslimischen Bürgerinnen und Bürge auf als Antwort auf Provokationen sich an den koranischen Grundsatz „Das Gute und das Schlechte sind sich nimmer gleich. Wehre (das Schlechte) in bester Art ab.“ (Sure 41 Vers 34) zu halten, besonnen zu reagieren und die Provokateure zu ignorieren. 

 

Das ist die beste Antwort auf eine Handvoll Provokateure, die nichts anderes im Sinn haben, als eine Eskalation herbeizuführen.

Reaktionen verbunden mit Gewalt lehnt der KRM kategorisch ab. Der KRM wünscht den Polizisten, die bei der Eskalation in Bonn verletzt wurden, eine schnelle Genesung. Der KRM Sprecher Ali Kizilkaya stellt noch einmal in aller Deutlichkeit fest: „Gewalt, egal in welcher Form, unter welchen Umständen und von wem auch immer sie ausgeht, verurteilen wir aufs Schärfste.“

Der KRM dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für die Solidarität mit Ihren Muslimischen Mitbürgern und deren Moscheen gegen die rechtsradikale Gesinnung.

 

Der Koordinationsrat der Muslime wurde im März 2007 von den vier großen Dachverbänden DITIB, VIKZ, Islamrat und ZMD gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft.

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KRM - Pressemitteilungen

KRM Pressemitteilung zu Jerusalem Entscheidung der USA

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft. Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

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