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Prominenz aus Politik und Gesellschaft beim Iftar-Empfang des VIKZ

 

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Die Iftar-Abende anlässlich des Fastenmonats Ramadan haben eine lange Tradition beim Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ). Am Mittwochabend begrüßte Mehmet Duran, Präsident des VIKZ, die zahlreich erschienenen Gäste zum gemeinsamen Fastenbrechen in der Villa Hahnenburg.

 

Eine Vielzahl von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirche, Kultur und öffentlichem Leben folgten der Einladung des Verbandes. Unter ihnen: der Staatssekretär Thorsten Klute aus dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, der Oberbürgermeister der Stadt Köln Jürgen Roters, der türkische Konsul Adnan Hayal, der amerikanische Generalkonsul Stephen Hubler, die CDU-Landesabgeordnete Serap Güler, Oberkirchenrat der EKD Dr. Detlef Görrig, Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz für Weltkirchliche Fragen Helmut Wiesmann sowie Vorsitzende der islamischen Religionsgemeinschaften, der KRM-Sprecher und Islamrat-Vorsitzende Ali Kizilkaya und Aiman Mazyek (ZMD).

 

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Während seiner Iftar-Ansprache dankte Duran den Gästen und gab ein Resümee über die aktuellen Aktivitäten des VIKZ. In diesem Zusammenhang betonte er die Bedeutung der islamischen Wohlfahrtpflege, der Jugendarbeit und islamischer Seelsorge, die auf die Agenda der deutschen Islamkonferenz in ihrer dritten Phase aufgenommen wurden. „Wohlfahrt, Wohltaten, Barmherzigkeit und Solidarität sind eng mit dem Ramadan verbunden.“, so Duran.

 

„Im Ramadan bekommt die Gemeinschaft eine noch größere Wertschätzung als sonst. Gemeinschaft bedeutet Zusammenhalt, Geborgenheit und Solidarität. Arme und Bedürftige Menschen erfreuen sich an den Iftar-Tafeln. Iftar hat seinen festen Platz in der muslimischen Gemeinschaft und ich freue mich darüber, dass auch das Iftar hierzulande einen Platz gefunden hat.“, führte Duran weiter aus.

 

Abschließend erinnerte Duran an diesem feierlichen Abend auch an die vielen Menschen, die im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert immer noch unter sinnlosen Konflikten, Gewalt und Unterdrückung leiden und betete für mehr Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde.

 

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Staatssekretär Thorsten Klute unterstrich die Bedeutung des Ramadan für Begegnungen: „Der Ramadan wird in Nordrhein-Westfalen mehr und mehr zu einer Zeit der Begegnung und des interreligiösen Dialogs. Ich danke allen, die Einladungen zu diesen Begegnungen aussprechen, und allen, die diese Einladungen zum Dialog annehmen.“

 

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Der Oberbürgermeister Jürgen Roters sprach seine Freude über die Vielfalt der Teilnehmenden am Iftaressen aus und und lud die islamischen Religionsgemeinschaften ihr Fastenbrechen nächstes Jahr im Kölner Rathaus auszurichten: „Das Iftaressen war ein schönes Zeichen der Gemeinsamkeit in unserer Stadtgesellschaft. Ich habe mich sehr über die breite Resonanz aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen und kirchlichen Kreisen gefreut. Gefreut hat mich auch die Offenheit der Muslime, die gesellschaftliche Verantwortung in Köln anzunehmen und mitzutragen. Ich habe die verschiedenen Verbände eingeladen, das Fastenbrechen im nächsten Jahr im Rathaus zu begehen.“

 

Im Anschluss an die Grußworte begingen alle Gäste das gemeinsame Fastenbrechen und nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche.

 

Der Verband der islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbstständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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