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Täter nach Anschlag auf Bielefelder Moscheen gefasst

Der Brandanschlag auf zwei Moscheen in Bielefeld ist aufgeklärt. Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und seine Bielfelder Moscheegemeinde sind erleichtert.

 

Zehn Wochen nach dem feigen Brandanschlag auf die Bielefelder Moscheegemeinde des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) ist der mutmaßliche Täter von der Polizei festgenommen worden. Der 32 Jahre alte Mann hat gestanden und sitzt bereits seit dem 15. September in Untersuchungshaft. 

 

„Wir sind erleichtert über die Festnahme des mutmaßlichen Täters“, sagte Mehmet Duran, Präsident des VIKZ. „Wir alle und insbesondere die Bielefelder Gemeindemitglieder danken der dortigen Polizei für ihre erfolgreiche Ermittlungsarbeit.“ 

 

Unbekannte hatten am 19. August einen Brand im Gebetsraum der Moschee gelegt. Im Gebetsraum der Frauen wurden Korane und Lehrbücher angezündet. Damals hatte der Hausmeister der Gemeinde den Brand entdeckt und durch sein beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindert. Es blieb beim Sachschaden. Die Tat löste Entsetzen bei Muslimen aus und hat deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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