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Tag der offenen Moschee: „Gute Nachbarschaft – Bessere Gesellschaft“

03. 10. 2017 – Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober ist zu einer deutschen Tradition geworden. Die erste feierliche Begehung der Deutschen Einheit in einer Moschee fand 1994 in der Ehrenfelder Zentrale des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) statt. Vertreter der Politik, unter anderem die damalige Bundestagsabgeordnete Rita Süssmuth, Vertreter der jüdischen, christlichen und islamischen Religionsgemeinschaften und gesellschaftlicher Institutionen nahmen daran teil. Seitdem öffnet der VIKZ jedes Jahr seine Moscheen für Besucher und Interessierte. Mittlerweile wird der Tag der offenen Moschee seit 2007 in gemeinsamer Trägerschaft der islamischen Religionsgemeinschaften im Koordinationsrat der Muslime (KRM) organisiert und steht jedes Jahr unter einem neuen Motto. Das diesjährige Motto lautet: „Gute Nachbarschaft – Bessere Gesellschaft“. Gute nachbarschaftliche Beziehungen haben einen hohen Stellenwert im Islam. Vor allem in schwierigeren Zeiten  stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Der Tag der offenen Moschee schafft eine Plattform für Begegnung, Austausch und Diskussion. Sie bietet Moscheebesuchern die Möglichkeit, den Islam und die Moscheen näher kennen zu lernen. Mit Moscheeführungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Büchertischen und kulturellen Beiträgen suchen die Moscheegemeinden das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern und empfangen sie in gewohnter Gastfreundschaftlichkeit. Nähere Informationen über das Motto und teilnehmende Moscheen finden Sie unter: http://tagderoffenenmoschee.de/

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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