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VIKZ baut in Köln-Müngersdorf seine neue Verbandszentrale

Köln, 20.03.2018   Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wird in Köln-Müngersdorf seine neue Verbandszentrale errichten. Der Baustart für den multifunktionalen Neubaukomplex, der aus der Feder des renommierten Architekturbüros gmp von Gerkan, Marg und Partner stammt, ist für das Frühjahr 2019 geplant, die Fertigstellung für das Jahr 2022.

Für das Vorhaben wurde bereits im Sommer 2015 ein rd. 12.600 m² großes Grundstück an der Stolberger Straße 370a im Gewerbegebiet TechnologiePark in Köln-Müngersdorf erworben. Der Standort befindet sich im Bereich des Bebauungsplans „Vitalisgärten“, der nach Beratungen im Beirat zur Rahmenplanung, in der Bezirksvertretung Lindenthal und im Stadtentwicklungsausschuss sowie einem einstimmigem Satzungsbeschluss des Rates der Stadt Köln vom 4. April 2017 rechtskräftig ist.

 

Der VIKZ ist bereits seit 30 Jahren mit seinem Hauptsitz an der Vogelsanger Straße 290 in Köln-Ehrenfeld beheimatet und betreut von dort aus die ihm bundesweit angeschlossenen rund 300 Gemeinden und Bildungseinrichtungen. Der bisherige Standort entspricht allerdings nicht mehr den heutigen Anforderungen und ist viel zu klein. In dem Neubau wird der Verband seine bisherige Arbeit im religiösen, sozialen und kulturellen Bereich adäquat fortsetzen. Die gegenwärtigen Räumlichkeiten in Ehrenfeld werden nach dem Umzug in die neue Zentrale vollständig dem Regionalbezirk Köln und Umgebung überlassen.

 

Repräsentativer, multifunktionaler Neubau

Am künftigen Standort wird ein repräsentativer, multifunktionaler Gebäudekomplex mit einer Nutzfläche von rd. 16.000 m² entstehen, in dem neben Verwaltungsflächen auch Räume für Tagungen, Seminare, Imam-Ausbildung und studentisches Wohnen sowie ein Gebetsraum, Veranstaltungsräumlichkeiten und ein Gästehaus untergebracht werden. Geplant sind ferner ein öffentliches Restaurant und eine Bibliothek sowie ein Lesecafé und Läden für Dienstleister – auch als Orte der Begegnung und des Austausches.

 

Um die örtliche Parkplatzsituation zu entspannen und die Belange der Nachbarschaft zu wahren, wird der gesamte Gebäudekomplex mit einer geräumigen Tiefgarage ausgestattet werden. Zudem wurde das mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraute Verkehrsplanungsbüro VIA eG (Peter Gwiasda) mit einer Verkehrsuntersuchung beauftragt.

 

Offene und einladende Architektur

Ziel des städtebaulichen Konzeptes war es, ein Lern- und Veranstaltungszentrum in Kombination mit Bürostrukturen zu konzipieren, das sich in die bestehende städtebauliche Situation einfügt und den funktionalen Anforderungen des Verbandes gerecht wird. Großen Wert gelegt hat der VIKZ auf eine offene und einladende Gestaltung der Architektur, die den Wunsch des Verbandes nach Austausch und Begegnung sowie nach guten nachbarschaftlichen Beziehungen widerspiegelt – so wie es der Verband bereits seit 30 Jahren trotz der unzureichenden Räumlichkeiten in Köln-Ehrenfeld praktiziert.

 

Architekturwettbewerb

Zu diesem Zweck wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln eine einstufige Mehrfachbeauftragung mit sechs teilnehmenden Architekturbüros ausgelobt. Unter ihrem Vorsitzenden Prof. Johannes Schilling, Architekt aus Köln, wählte die Fachjury sowohl die Arbeit des Büros gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner aus Hamburg/ Aachen als auch die Arbeit des Büros Kaspar Kraemer Architekten BDA aus Köln einstimmig auf den ersten Rang. Nach intensiven Verhandlungsgesprächen mit den beiden Büros wurde schließlich dem Büro gmp Architekten der Zuschlag für die grundlegende Bearbeitung der Planungsaufgabe erteilt.

 

Die Arbeit des VIKZ

Ziel und Zweck der Verbandsarbeit des VIKZ ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland. Weitere Kernaufgabe ist der Einsatz für die Akzeptanz des Islam und der Muslime als Teil der deutschen Gesellschaft sowie der interkulturelle Austausch.

Seit fast 30 Jahren bildet der Verband seine Imame in Deutschland selbst aus. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt insbesondere im sozialen Bereich. Er unterstützt Jugendliche in ihren Bildungsgängen, qualifiziert sie für eine berufliche Ausbildung und bietet ihnen bessere Zukunftsperspektiven. Des Weiteren engagiert sich der VIKZ in unterschiedlichen Kooperationsprojekten. Er fördert den interkulturellen Austausch und leistet seinen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland. So führt er im Bereich der Wohlfahrtspflege aktuell ein Projekt mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband durch. Gemeinsam mit anderen Religionsgemeinschaften ist er an dem Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ beteiligt und engagiert sich in der Flüchtlingshilfe. Mit weiteren muslimischen Religionsgemeinschaften kooperiert er im Rahmen eines Empowerment-Projektes im Bereich sozialer Arbeit und der Wohlfahrtspflege. Der VIKZ ist seit Anbeginn 2006 ein ständiges Mitglied der vom Bundesinnenministerium einberufenen Deutschen Islamkonferenz (DIK)

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein unabhängiger und eigenständiger gemeinnütziger Verein. Der VIKZ finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Dem Verband sind bundesweit ca. 300 selbständige Gemeinden und Bildungsvereine angeschlossen.

 

Ansprechpartner für die Medien:

Seyfi Ögütlü

Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0221-95 44 10 - 15

Fax 0221-95 44 10 - 68

E-Mail: presse@vikz.de

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KRM - Pressemitteilungen

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Pressemitteilung zur Gründung einer Christlich-Muslimischen Friedensinitiative - CMFI   Christliche und muslimische Vereinigungen auf Bundesebene haben im März 2018 in Köln eine Christlich-Muslimische Friedensinitiative gegründet mit dem Ziel, ein Friedensnetzwerk der Religionen zu fördern. Einzige Voraussetzung für die Mitwirkung ist die Bereitschaft zu Dialog und Zusammenarbeit.

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