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VIKZ begrüßt die Wahl Gaucks zum Bundespräsidenten

18. März 2012 – Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) begrüßt die Wahl von Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten. Heute am 18. März wurde Gauck mit großer Mehrheit der Stimmen von der Bundesversammlung gewählt. 

 

Gauck hat sich bereits früh als ehemaliger DDR-Bürgerrechtler und Pastor für die Freiheit in der damaligen DDR eingesetzt. „Wir freuen uns, dass Herr Gauck aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung für alle Bürger Deutschlands sind, unabhängig von Religion und Herkunft“, so Ali Demirezen, Präsident des VIKZ. 

 

Der Verband hofft, dass die Integrationspolitik unter Alt-Bundespräsident Wulff die Grundlage für die Linie des neuen Bundespräsidenten bildet. „Nur gemeinsam können wir die Zukunft in und für Deutschland gestalten. Der zehnte Bundespräsident prägte den Satz ‚Der Islam gehört zu Deutschland’. Damit setzte er ein Zeichen für eine noch stärkere Willkommenskultur. Hierzu gehört auch die politische und gesellschaftliche Teilhabe von Migranten. Aufgrund der persönlichen Erfahrung Gaucks und seines Einsatzes für Demokratie glauben wir, dass der neue Bundespräsident in dieser Tradition steht und neue Akzente setzen wird“, so Demirezen weiter.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland. 



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KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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