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VIKZ beim Iftar-Empfang im Auswärtigen Amt

vikz

31. Juli 2013 - Köln

Unter dem Motto „Gemeinsam das Fasten brechen“ als besonderes Zeichen der Nähe, der Wertschätzung und des Dialogs mit Musliminnen und Muslimen hat Außenminister Guido Westerwelle Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften sowie Botschafter muslimischer Länder zu einem traditionellen Iftar-Essen in die Villa Borsig eingeladen. Neben dem Außenminister der Vereinten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Zayed al Nahyan, nahmen zahlreiche Botschafter und Gäste an dem Iftaressen in Berlin teil. Auch der Generalsekretär des VIKZ Seyfi Ögütlü war zugegen.

„Wir fühlen uns durch die Einladung des Ministers zum Iftaressen geehrt und verstehen es als ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts. Herr Dr. Westerwelle setzt mit dieser erstmaligen Iftareinladung ein wichtiges Signal sowohl in Richtung Inland als auch Ausland.“, so Seyfi Ögütlü.

In seinem Grußwort betonte der Außenminister, dass Deutschland die Traditionen der islamischen Welt achte und schätze. Gerade die Verschiedenheit sei eine Chance für ein vertrauensvolles Miteinander. Darum sei der Ramadan, so Westerwelle, auch eine ideale Zeit, um Menschen zusammen zu bringen und in den Dialog miteinander zu treten. Die Einladung zum gemeinsamen Fastenbrechen sei in diesem Sinne auch eine Geste des Respekts und der Begegnung.

Westerwelle gedachte dabei auch all jenen Menschen muslimischen Glaubens, die das Fest nicht in Frieden feiern können. „Ihnen gilt unser besonderes Mitgefühl, insbesondere denen, die den Verlust von Angehörigen zu beklagen haben“, so der Minister.

Der Verband der islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbstständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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