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VIKZ: Chancengleichheit wichtig für den schulischen Erfolg

24. Juni 2013 - Köln

 

Die Bertelsmann Stiftung stellte heute ihre Studie „Chancenspiegel“ in Zusammenarbeit mit den beiden Universitäten Dortmund und Jena der Öffentlichkeit vor. Die Studie analysiert jeweils das Schulsystem in den einzelnen Bundesländern. Dabei werden insbesondere Themenfelder wie Integrationskraft, Durchlässigkeit, Kompetenzförderung und Zertifikatsvergabe genauer unter die Lupe genommen.

Die zentrale Herausforderung des deutschen Schulsystems ist immer noch die Chancengerechtigkeit. Die Studie zeigt, dass nach zehn Jahren PISA die Fortschritte im Bildungssystem eher bescheiden ausfallen. Zudem bestätigt sie vorangegangene Untersuchungen darin, dass der Bildungserfolg immer noch sehr stark von der sozialen Herkunft abhängig ist.

Fazit der Studie ist, dass alle Schulen einen großen Nachholbedarf haben. Die Chancengerechtigkeit kann nur durch die Qualitätssteigerung des Unterrichts und eine individuelle Förderung aller Schüler gelingen, so die Bildungsexperten.

„Die Ergebnisse des aktuellen Chancenspiegels stimmen uns mit Sorge. Leider bestätigt auch diese Untersuchung insbesondere die fehlende Bildungsgerechtigkeit und die weiterhin vorhandene Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft.“ so Seyfi Öğütlü, Generalsekretär und Referent für Bildungs-und Jugendarbeit des VIKZ.

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. ermutigt die Politik, Reformen auf den Weg zu bringen und die Ungerechtigkeit im Bildungssystem zu beheben. „Individuelle schulische Förderung und stetige Unterstützung in Bildungsfragen sind unabdingbar und müssen fortgesetzt werden“, so Öğütlü weiter.

In seinen Gemeinden unterstützt der VIKZ bundesweit Kinder und Jugendliche durch individuelle Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung. Durch das Elternprojekt „Bildungs-Brücken: Aufstieg!“ in Kooperation mit der Otto-Benecke-Stiftung und gefördert durch das Bundesfamilienministerium möchte er zudem Migranteneltern qualifizieren und sie bestärken, die Bildungspotenziale und die Bildungsverläufe ihrer Kinder aufmerksamer, aktiver und selbstbewusster in die Hand zu nehmen.

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