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VIKZ-Gemeide in Gütersloh eröffnet ihre neuen Räumlichkeiten

Mit zahlreichen Gästen wurde am vergangenen Sonntag die offizielle Eröffnung des Bildungszentrums und Moschee des Vereins zur Förderung der Integration und Bildung in Gütersloh e.V gefeiert. Das frühere Kino Artium wurde vom VIKZ erworben, und von Grund auf durch die Gemeinde saniert und zu einem Bildungszentrum und Moschee ausgebaut. Die seit 40 Jahren in Gütersloh existierende VIKZ-Gemeinde ist über den Umzug in die neuen Räumlichkeiten sehr erfreut.

 

Neben den Gemeindenmitgliedern wohnten auch zahlreiche Gäste der offiziellen Eröffnungszeremonie bei, unter ihnen Seyfi Öğütlü,  Generalsekretär des VIKZ, Emine Oral, Konsulin des türkischen Generalkonsulats Münster, Bundestagsabgeordneter Ralph Brinkhaus (CDU), Landtagsabgeordnete André Kuper (CDU), Hans Feuß (SPD), sowie mehrere Ratsmitglieder Heiner Kollmeier (CDU), Ralph Tigges (CDU), Mathias Trepper (SPD), ehemalige Bürgermeisterin Maria Unger (SPD), Integrationsbeauftragter der Stadt Gütersloh Frank Mertens,   Stellvertretender Leiter des Kommunalen Integrationszentrums Cem Özel, Kontaktbeamte der Polizei Thorsten Lindahl und Ordnungsamtsleiter  Ralph Wilken.

 

Die Feierlichkeiten starteten mit einer Rezitation aus dem Koran und wurden mit den Begrüßungsreden der Gastgeber und der Gäste fortgeführt. Der Imam Ibrahim Petek führte in die Historie der Gemeinde ein und betonte, dass Gütersloh zu ihrer Heimat geworden sei:

 

„Die Gütersloher Muslime leben nicht nur provisorisch in Gütersloh, sondern sind hier zu Hause und fühlen sich wohl. Deshalb ist das neue Kulturzentrum ein Symbol für dauerhafte Sesshaftigkeit in Gütersloh.“

 

„Diese Einrichtung ist nicht nur eine Gebetsstätte, sie ist vor allem eine Bildungseinrichtung und eine Begegnungsstätte, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Partizioation der Muslime in der hiesigen Gesellschaft zu fördern.“ so der Seyfi Öğütlü, Generalsekretär des VIKZ.

 

Die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskerbies würdigte die Arbeit der Gemeinde in der Stadt: “Das Mitwirken der Gemeinde in unserer Stadt ist ein wichtiges Zeichen für das Zusammenleben.”

 

Ralph Brinkhaus betonte die gute Vernetzung der Gemeinde mit der Stadtgesellschaft: “Die Gemeinde pflegt eine sehr gute Kommunikation und engen Kontakt zur kommunalen Politik und zur Nachbarschaft.”

 

Der Abgeordnete des Landtages Hans Feuß lobte die Offenheit des Gütersloher Vereins und sagte: “Es ist ein Haus der Begegnung und guter Nachbarschaft.”

 

André Kuper, Mitglied des NRW Landtages für den Kreis Gütersloh unterstrich in seinem Grußwort die große Bereitschaft und das Engagement der Gemeinde: “Das Projekt ist mit Glaube und Begeisterung umgesetzt worden. Es ist ein wertvoller Beitrag zur Integration. Mit ihrer Bildungsarbeit gleichen Sie defizite von jungen Menschen aus”.

 

Die Gastgeber bedankten sich bei allen Gemeindemitgliedern, Gütersloher Bürgerinnen und Bürgern, dem Bürgermeister, der Stadtverwaltung und bei den Nachbarinnen und Nachbarn für die Hilfe und Unterstützung bei der Realisierung der Bildungseinrichtung.

 

Im Anschluss an das Grußreden wurde in feierlicher Zeremonie gemeinsam vom Generalsekretär des VIKZ, Seyfi Öğütlü, der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Paskerbies und weiteren Gästen das Band durchschnitten und das Bildungszentrum somit offiziell für alle Gütersloher Bürgerinnen und Bürger eröffnet.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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