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VIKZ gratuliert Bundespräsident Wulff zur Amtseinführung

02. Juli 2010

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) begrüßt die Wahl Christian Wulffs zum neuen Bundespräsidenten und gratuliert ihm zu seiner heutigen Vereidigung als Bundespräsident im Bundestag.
Mit der Wahl Wulffs zum neuen Bundespräsidenten rückt das Thema Integration in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Mustafa Imal, Präsident des VIKZ: „Wir freuen uns über die Wahl des Bundespräsidenten Wulff und sind uns sicher, dass er neue Akzente in der Integrationspolitik setzen wird. Mit der Ernennung von Aygül Özkan zur ersten Ministerin mit muslimischem Glauben hat er bereits ein wichtiges Zeichen für den Integrationsprozess in unserem Land gesetzt“.
Die heutige Rede des Bundespräsidenten im Bundestag wertet der Verband als richtungweisend. Wulff betonte in seiner Rede die kulturelle Vielfalt, die Deutschland lebens- und liebenswert machen. Nicht die Suche nach Unterschieden, sondern nach Gemeinsamkeiten lässt Neues und Gutes entstehen. Als weiteres Kernthema kündigte Wulff die Bildungspolitik an. Auch der VIKZ fordert gleiche Bildungschancen für alle, unabhängig von Herkunft und Wohlstand. „In der Jugend- und Bildungsarbeit sehen wir eine unserer Hauptaufgaben als Verband. Denn nur Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg und zu einer gleichberechtigten Teilhabe in unserer Gesellschaft“, so Imal weiter.
Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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