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VIKZ gratuliert Joachim Gauck zu seinem Amtsantritt

Köln, 24. März 2012 -  Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) gratuliert Joachim Gauck zu seiner gestrigen Vereidigung zum elften Bundespräsidenten Deutschlands. Mit der Wahl Joachim Gaucks zum neuen Staatsoberhaupt rückt das Thema Freiheit und Demokratie stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft. „Wir gratulieren dem Bundespräsident zu seiner Amtseinführung  und sind überzeugt, dass er viele neue Akzente setzen und neue Impulse geben wird“, so Ali Ataullah Demirezen, Präsident des VIKZ.

 

In seiner gestrigen Antrittsrede verdeutlichte Joachim Gauck noch einmal die Bedeutung von Freiheit und Demokratie, als Grundsteine für Teilhabe und Chancengleichheit. Freiheit sei eine notwendige Bedingung von sozialer Gerechtigkeit, so Gauck. Die religiöse, kulturelle und sprachliche Vielfalt ist in Deutschland bereits gelebte Realität. Der Bundespräsident betonte, dass in „unserem Land“ alle zu Hause sein können, die hier leben und dass neben „die selbstverständliche deutschsprachige und christliche Tradition Religionen wie der Islam getreten sind“. Der Staat dürfe sich weniger durch nationale Zugehörigkeit definieren als durch das Streben von Unterschiedlichem nach dem Gemeinsamen.

 

Nicht von Ängsten und Ressentiments dürfe man sich leinten lassen, betonte der neue Bundespräsident. Auch zum Thema Rechtextremismus fand Gauck klare und deutliche Worte: „Euer Hass ist unser Ansporn. Wir lassen unser Land nicht im Stich“. „Wir danken dem Bundespräsidenten für die klaren und deutlichen Worte“, betont Demirezen.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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