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VIKZ nimmt an der Trauerfeier der koptischen Gemeinde teil

Köln, 7. Januar 2011 – Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) nimmt an der zentralen Trauerfeier der koptischen Gemeinde in Frankfurt teil. Der Verband ist zutiefst erschüttert und entsetzt über den feigen Anschlag in der Neujahrsnacht in Alexandria. Als deutliches Zeichen der Solidarität wird der Verbandsvorstand an der morgigen zentralen Trauerfeier teilnehmen.


“Unser aufrichtiges und herzliches Beileid gilt allen hinterbliebenen der 21 verstorbenen Opfer und der koptischen Gemeinde. Wir wünschen den Verletzten die baldige Genesung ihrer körperlichen aber auch seelischen Wunden. “Wir schliessen alle Opfer des Anschlags in unsere Gebete ein. Möge der Terror und das Elend endlich ein Ende finden, damit wir alle in Frieden auf dieser Welt leben können” so Mustafa Imal, Präsident des VIKZ.


Der Verband verurteilt jegliche Form der Gewalt aufs Schärfste. Insbesondere Gewalt die „im Namen der Religion“ ausgeübt wird, verabscheut der VIKZ zutiefst.


Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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