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VIKZ ruft Muslime zu Spenden für Opfer der Flutkatastrophe auf

Köln 19. August 2010 – Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) startet am Freitag, den 20. August in seinen angeschlossen Gemeinden, eine Spendenaktion für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan.


Nach dem Freitagsgebet wird der VIKZ in seinen rund 300 angeschlossen Gemeinden eine Kollekte durchführen und alle Besucher zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe auffordern. „Wir fühlen uns in der Verantwortung, den Menschen in Pakistan zu helfen. Der Ramadan verpflichtet uns noch mehr als sonst, an die Opfer zu denken und sie mit Spenden zu unterstützen. „Wir hoffen, dass wir viele Spenden sammeln können. Mit der Aktion möchten wir die Menschen, die durch die Katastrophe alles verloren haben, unterstützen“, so Mustafa Imal, Präsident des VIKZ. Der Verband wird mit den Geldspenden Medikamente und medizinischer Ausrüstung kaufen und diese der pakistanischen Botschaft in Berlin übergeben.


Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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