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VIKZ ruft Muslime zur Bundestagswahl auf

19. September 2013 - Köln

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) ruft Muslime auf, sich an der Bundestagswahl am kommenden Sonntag, 22. September, zu beteiligen.

 

Ali Ataullah Demirezen, Präsident des VIKZ: „Wir Muslime als Teil dieser Gesellschaft können dann wahrgenommen werden, wenn wir uns aktiv am gesellschaftlichen Prozess beteiligen. Mit der Bundestagswahl besteht die Möglichkeit, Politik mitzugestalten und gesellschaftlich zu partizipieren. Es ist die demokratische Pflicht jedes Einzelnen wählen zu gehen.“

 

In der morgigen Freitagshutba werden Muslime in Moscheegemeinden zur Teilnahme an der Bundestagswahl aufmerksam gemacht. „Wir möchten Muslime ermutigen, zur Wahl zu gehen. Denn jede Stimme zählt und die Zukunft dieses Landes geht uns alle an.“, so Demirezen abschließend.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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