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VIKZ setzt sich für eine stärkere Förderung der Muttersprachen in Deutschland ein

21. Februar 2013

 Vor 13 Jahren hat die UNESCO den 21. Februar zum Internationalen Tag der Muttersprache ausgerufen, um die sprachliche und kulturelle Vielfalt weltweit zu fördern. Das diesjährige Motto lautet „Muttersprachlicher Unterricht“. Länder sollen Bildungsangebote und schulischen Unterricht in jeweiligen Muttersprachen unterstützen.

 

 „Die Muttersprache bestimmt in besonderer Weise die persönliche Entwicklung und Bildung eines Menschen. Sie hat positive Auswirkungen auf das Lernen weiterer Sprachen und ist identitätsstiftend. Daher ist es außerordentlich wichtig die Muttersprache von Kindern  und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Schulen zu fördern. Die türkische Sprache muss auch im deutschen Bildungssystem ihren angemessenen Platz finden.“, so Ali Ataullah Demirezen, Präsident des VIKZ.

 

In Deutschland leben Menschen aus rund 200 Nationen mit verschiedenen Muttersprachen, Religionen und Weltanschauungen. Dabei bilden die türkeisstämmige Menschen die Mehrheit der Migranten. Zudem steht die türkische Sprache an fünfter Stelle der meist gesprochenen Sprachen der Welt. „Menschen mit mehreren Sprachenkenntnissen sind ein großer Gewinn für unser Land. Dies gilt es zu fördern.“, so Demirezen abschließend.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland. 



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KRM - Pressemitteilungen

KRM Pressemitteilung zu Jerusalem Entscheidung der USA

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft. Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

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