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VIKZ verurteilt Brandanschlag auf die Moschee in Hagen

Heute in den Morgenstunden gegen 7:00 Uhr wurde von einem Unbekannten ein Brandanschlag auf die VIKZ-Moschee in Hagen verübt. Der Täter verbrannte religiöse Schriften neben dem Holzschrank für Lesepulte im inneren der Moschee. Eine Ausbreitung des Feuers konnte glücklicherweise durch den Feueralarm verhindert werden. Ein Angestellter war sofort zur Stelle und löschte das Feuer bevor die Feuerwehr eintraf. Der Staatsschutz hat bereits Ermittlungen gegen Brandstiftung aufgenommen.

 

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Der Verband der Islamischen Kulturzentren verurteilt den feigen Anschlag auf das Schärfste. In der letzten Zeit ist ein starker Anstieg von Angriffen auf  Muslime und ihren Einrichtungen in Deutschland zu verzeichnen. Die VIKZ-Gemeinde ist entsetzt über den Anschlag und hofft, dass der Täter schnell möglichst gefasst wird.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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