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VIKZ wählt neuen Bundesvorstand - Neuer Präsident ist der Theologe Mehmet Duran

21. Januar 2014, Köln

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) wählte am vergangenen Samstag, den 18. Januar, seinen neuen Bundesvorstand. Die ordentliche Delegiertenversammlung, an der Delegierte aus ganz Deutschland teilnahmen, fand in den Räumen der VIKZ-Zentrale in Köln statt.

Es gab einen Wechsel in der Führungsspitze des VIKZ: So wurde Mehmet Duran zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Er war in unterschiedlichen europäischen Staaten wie Österreich und Frankreich in Leitungsfunktionen von Schwesterorganisationen des VIKZ tätig.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Mehmet Yilmaz (Vize-Präsident), Seyfi Ögütlü (Generalsekretär), Erdogan Özden (Schatzmeister) sowie Murat Esgi (Vorstandsmitglied) wurden durch die anwesenden Delegierten bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde der Stuttgarter Kaufmann Kazim Per, er bekleidet das Amt des weiteren Vize-Präsidenten.

Mehmet Duran bedankte sich bei allen Delegierten und Vorstandsmitgliedern für die bereits geleistete gute Arbeit. Schwerpunkt seiner Amtstätigkeit wird die Fortführung der Institutionalisierung des Verbandes sein. Weiterhin steht auch die Bildungs- und Gemeindearbeit im Vordergrund der Verbandstätigkeit. „Ich danke allen für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, gemeinsam mit Ihnen die Verbandsarbeit mitzugestalten und deren Ziele umzusetzen.“, so Duran in seiner Rede zu den Delegierten.

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland. 

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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