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VIKZ wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest

Köln, 04. November 2011 – Vom 06. bis zum 09. November findet weltweit das jährliche Opferfest (Eid al-Adha) statt. Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) wünscht allen Muslimen zu diesem besonderen Anlass  gesegnete und friedliche Feiertage.

Das Brauchtum des Opferfestes gründet auf der Überlieferung des abrahamitischen Opfers. Im Qur’an und auch in der Bibel wird vom Propheten Abraham berichtet: Gott forderte als Zeichen von Abrahams Treue das Leben seines Sohnes. Abraham war bereit, seinen Sohn zu opfern. Diese Bereitschaft war Gott Beweis genug für seine Glaubenstreue. Der Sohn des Propheten blieb am Leben und Abraham dankte mit einem Opfertier dafür.

Am ersten Tag des Festes besuchen Muslime die Moschee, um gemeinsam zu beten. Danach folgt die Schächtung eines Opfertieres: Das Opfern eines Tieres ist Pflicht für alle, die finanziell dazu in der Lage sind. Das Fleisch wird mit Verwandten, Bedürftigen und Freunden geteilt. “Das Opferfest ist ein Tag für die Familie und Gemeinschaft. Der Festtag soll mit Freude begangen werden. Besonders an diesen Feiertagen gedenken wir den Opfern des Erdbebens in der Türkei”, erinnert der Präsident des VIKZ, Mustafa Imal. In der letzten Woche hat der Verband nach dem Freitagsgebet zu Spenden für die Erdbebenopfer aufgerufen. Mustafa Imal betont, dass weiterhin Hilfe nötig ist: “Wir beten für die Betroffenen und bitten um weitere Spenden.”

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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