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VIKZ wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest

Köln, 13. November 2010 – Am kommenden Dienstag, den 16. November, begehen weltweit Muslime das Opferfest (Id al-Adha). Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) wünscht allen Muslimen ein gesegnetes, friedliches und frohes Opferfest. Das Fest gehört neben dem Ramadanfest (Id-ul Fitr) zu den bedeutendsten Festen im Islam.

Muslime gedenken an diesem Fest des sowohl im Qur’an als auch in der Bibel erwähnten abrahamitischen Opfers. Der Prophet Abraham wurde von Allah einer Prüfung unterstellt. Durch die Bereitschaft, seinen Sohn Ismail zu opfern bewies er seine Liebe zu Allah und wurde von dieser Tat erlöst. Aus Dankbarkeit opferte Abraham ein Tier.

Am ersten Festtag verrichten Muslime gemeinsam das besondere Festgebet. Hiernach folgt das zeremonielle Schächten eines Tieres. Das Opfern eines Tieres ist Pflicht für alle Muslime, die dazu finanziell in der Lage sind. Muslime teilen das Fleisch mit Bedürftigen, Verwandten und Freunden.

Der VIKZ ruft an diesem Tag alle Muslime auf, an die bedürftigen und armen Menschen zu denken und mit ihnen zu teilen. „An Festtagen wie diesen wenden wir uns besonders den Armen und Bedürftigen in unserer Gesellschaft zu, aber auch unseren Familien und Freunden. Besonders in der heutigen Zeit, ist ein Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander von großer Bedeutung“, so der Präsident des VIKZ, Mustafa Imal.

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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