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VIKZ wünscht allen Muslimen ein gesegnetes und frohes Ramadan-Fest

Köln, 07. September 2010 – An diesem Donnerstag, den 9. September, endet der gesegnete Monat Ramadan und somit die Fastenzeit für alle Muslime weltweit. Am Donnerstag begehen sie aus diesem Anlass das dreitägige Ramadanfest (Id al Fitr). Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) wünscht allen Muslimen ein friedvolles Fest. „Die aktuelle Diskussion über die Frage, wie gut deutsche Muslime integriert sind, wollen wir als Anlass nutzen, um den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu intensivieren. Fast alle muslimischen Migranten fühlen sich in der deutschen Gesellschaft zuhause. Die Realität ist der Diskussion voraus“, so Mustafa Imal, Präsident des VIKZ. Daher lädt der Verband dieses Jahr bewusst auch Nichtmuslime zum Feiertag ein. „Wir wollen einen unserer höchsten Feiertage zur Begegnung mit Nichtmuslimen nutzen und mit Ihnen feiern“, erläutert Imal. Der Verband gibt am Samstag, den 11. September, für Vertreter aus Politik, Kirchen und Gesellschaft einen Empfang in der Villa Hahnenburg.

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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