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VIKZ wünscht allen Muslimen eine gesegnete Bera’at-Nacht

23. Juni 2013 - Köln

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) wünscht allen Muslimen eine gesegnete Bera’at-Nacht. Heute Abend begehen Muslime weltweit die Bera’at-Nacht. Sie ist nach dem islamischen Hidschri-Kalender die 15. Nacht des heiligen Monats Schaban und wird als Lailat al Bara’a, als Nacht der Befreiung von Sünden, Krankheit und Übel bezeichnet.

 

In einem Ausspruch (Hadith) sind die Worte des Propheten Muhammed (Friede sei mit ihm) folgendermaßen überliefert: „Wenn die 15. Nacht des Schaban eintrifft, so begeht dessen Nacht mit Gebeten und fastet am folgenden Tage. Denn in dieser Nacht steigt Allah Teala mit dem Sonnenuntergang zum Himmel der Erde herab und spricht: „Gibt es denn niemanden, der mich um Vergebung bittet, damit ich ihm vergebe?“

 

Der VIKZ gratuliert allen Muslimen. „Wir wünschen allen Muslimen eine gesegnete und friedvolle Bera’at-Nacht. Möge Allah all ihre Gebete erhören. Möge Er unsere muslimischen Geschwister in unterschiedlichen Orten dieser Welt von ihrem Leid und Unterdrückung befreien. Möge Allah anlässlich dieser heiligen Nacht unsere Welt mit Frieden füllen.“, so Ali Ataullah Demirezen, Präsident des VIKZ.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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