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VIKZ wünscht allen Muslimen einen gesegneten Ramadan

8. Juli 2013 - Köln

Morgen am Dienstag beginnt der heilige Monat Ramadan und damit die religiöse Fastenzeit für Muslime weltweit. Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) wünscht allen Muslimen einen gesegneten und friedlichen Ramadan. „Möge der Ramadan zum friedlichen Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Welt beitragen.“, so Ali Ataullah Demirezen, Präsident des VIKZ.

 

In den kommenden 30 Tagen fasten Muslime jeden Tag von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Während des Fastens sind der Verzehr und Konsum von Speisen, Getränken und Tabak sowie leibliche Gelüste nicht erlaubt. Das gemeinsame Fastenbrechen, den sogenannten Iftar, begehen Muslime pünktlich zum Sonnenuntergang. „Wir freuen uns auf die besinnliche Fastenzeit. Der Ramadan ist für uns eine besondere Zeit der Gastfreundlichkeit und des respektvollen Miteinanders. Der Ramadan steht auch für die Hilfsbereitschaft und Unterstützung von Armen und Bedürftigen.“, erklärt Demirezen.

 

Neben dem gemeinsamen Fastenbrechen ist auch der Tarawih, das gemeinsame nächtliche Gebet, eine Besonderheit im Ramadan. Auch dieses Jahr bittet der VIKZ wegen der nächtlichen Moscheebesuche während des Ramadan alle seine Gemeinden und Gemeindemitglieder um Rücksicht gegenüber den Anwohnern. „Wir bemühen uns, unsere Nachbarn in ihrer nächtlichen Ruhe nicht zu stören. Wir bitten aber auch unsere Nachbarn um Verständnis für die nächtlichen Besucherinnen und Besucher in unseren Gemeindezentren.“, erläutert Demirezen.

 

Infobox

Das Fasten im Monat Ramadan ist eine der fünf Säulen im Islam. Die Teilnahme ist allen Muslimen mit der Erreichung der religiösen Reife (Pubertät) vorgeschrieben, sofern sie nicht durch Umstände, wie beispielsweise eine Krankheit, abgehalten werden. Das Fasten dient zur Stärkung der Selbstdisziplin und zur Reinigung von Körper und Seele. Der Ramadan bereitet außerdem auf die heilige „Nacht der Bestimmung“ (Lailat al-Qadr) vor. Dann erinnern Muslime an die Nacht, in welcher der Koran erstmals offenbart wurde. Am Ende des Ramadan wird als großer Ausklang das „Fest des Fastenbrechens“ (Id al-Fitr; Ramazan Bayramı) gefeiert. Die weiteren Säulen des Islam sind das Glaubensbekenntnis (Schahada), die Verrichtung der fünf täglichen Gebete (Salah), religiöse Pflichtabgabe (Zakat) und die Pilgerreise nach Mekka (Hadsch). 

 

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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