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VIKZ wünscht sich mehr Respekt gegenüber dem Islam

29. April 2013 - Köln

 

Die aktuelle Studie der Bertelmann Stiftung Religionsmonitor mit dem Titel „Religiosität und Zusammenhalt in Deutschland“ zeigt, dass Religion sich positiv auf den Zusammenhalt in der Gesellschaft auswirkt. Die Studie belegt auch über alle Konfessionen hinweg eine breite Zustimmung zur Demokratie. 88 Prozent der Christen, 79 Prozent der Muslime und 80 Prozent der Konfessionslosen in Deutschland befürworten die demokratische Regierungsform. Ein weiteres Ergebnis ist, dass eine große Mehrheit der Deutschen (85 %) anderen Religionen gegenüber aufgeschlossen ist.

„Es ist sehr erfreulich zu hören, dass unsere Gesellschaft die religiöse Vielfalt als eine Bereicherung wahrnimmt. Die negative Einstellung gegenüber Muslimen und die Angst vor dem Islam sind jedoch besorgniserregend. Daran müssen wir alle noch intensiv arbeiten, damit es nicht zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und Diskriminierung der Muslime führt.“, so Ali Ataullah Demirezen, Präsident des VIKZ.

Die Studie weist darauf hin, dass bei der Einstellung gegenüber dem Islam, das von den Medien transportierte Bild sehr entscheidend ist. Die Berichterstattung über Islam und Muslime in deutschen Medien ist oft einseitig und häufig von Gewaltbildern dominiert.

 

„Medien stehen ebenso wie Politik in großer Verantwortung, um das verzerrte Bild des Islam in Deutschland zurechtzurücken. Die gesellschaftlichen Probleme dürfen nicht religionisiert werden. Wir alle müssen unserer Verantwortung für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gerecht werden.“, so Demirezen abschließend.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland. 

 

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KRM - Pressemitteilungen

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Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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