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Das islamische Gottesverständnis

Der Iman (Glaube) an einen einzigen Gott (tevhid) und seinen Gesandten Muhammed (a.s.) bildet das Fundament des islamischen Glaubens. Daher beginnt das islamische Glaubensbekenntnis mit der Negation jeglicher Gottheit (La ilaha) und bestätigt dann, dass es nur einen einzigen Gott (illallah) gibt.

Allah ist der arabische Begriff für den einen Gott, eine Symbiose aus dem arabischen Artikel „al“ und dem Wort „ilah“ (Gott, Gottheit). Ungeachtet seiner Bedeutung in der arabischen Sprache wird es wie der Eigenname Gottes verwendet, aber auch von arabischsprachigen Nichtmuslimen als Begriff für Gott schlechthin.

Allah bezeichnet sich selbst unter anderem als Gott Ibrahims, Ismails, Ishaqs und Yakubs (a.s.), der sich diesen geoffenbart hat. Er ist Ahad, der Eine, der Einzige. Er ist Ar-Rahman (Allerbarmer), Ar-Rahim (der Barmherzige), der Allwissende, der Schöpfer, der Allvergebende, der Allmächtige, der mit seinen 99 schönen Namen (al asma al husna) im Islam gepriesen wird.

KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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