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Barmherzigkeit Allahs (Rahmet-i İlâhi) - 27. Nov. 2020/12. Rebîulâhir 1442

Veehrte Muslime,

 

Thema meiner heutigen Hutbe ist die Rahmet-i Ilâhi, die segensvolle, unermessliche Güte und Gnade, die Barmherzigkeit Allâhs.

 

Allah Teâlâs rahmet, Seine Barmherzigkeit ist ohne Grenzen. Allein durch Seine Obhut und Seine Barmherzigkeit bleibt der Mensch, sowohl in diesem als auch im nächsten Leben von jeder Art von Unheil verschont und darf sich der Güte und den Gaben Allâhs sicher sein. Auch erlangt er die Vergebung Allâhs, wenn er vor den Toren der rahmet-i ilâhî seine Hände zur Duâ erhebt und Ihn allein um Seine Barmherzigkeit bittet. Ohne rahmet und merhamet Allâhs würden wir in jedweder Hinsicht zurückfallen, ohne Schutz sein und die Rechtleitung Allâhs nicht erlangen können. Nur in der Hoffnung auf die Barmherzigkeit Allahs kann ein Mensch Kraft in sich finden, den Weg der Fehler und Verfehlungen zu verlassen und damit die mağfiret-i ilâhi, die Vergebung Allâhs erlangen. Dazu spricht Allah Teala im Kur´ân-ı Kerîm: „Sprich: O Meine Diener, die ihr euch gegen euch selbst vergangen habt, gebt die Hoffnung auf Barmherzigkeit Allahs nicht auf; wahrlich Allâh vergibt alle Sünden. ER ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.“ (Zümer (39), 53)

 

 

Liebe Muslime,

 

jede Art von nimet, Gabe Allahs in der Âhiret wie auf dieser Welt, hat ihren Ursprung in der Barmherzigkeit Allâhs. Auch die şefaât-ı uzmâ, die große Fürsprache Rasûlullâhs (s.a.w.), die himmet und teveccüh, die Zuwendung der evliyâ, der Freunde Allâhs, und ihre Gebete sind Früchte der rahmet-i ilâhî, der Gnade und der Barmherzigkeit von Allâh Sübhanehu ve Teâlâ. Der Mensch liegt innerlich im Streit mit seiner nefs und dem Schaitan und äußerlich mit schlechten, ihren Trieben folgenden Menschen. Würde er allein sich selbst überlassen werden und ließe Allâh Teâlâ nicht seine Barmherzigkeit wirken, dann wäre es unmöglich, dass auch nur ein einziger Mensch sich von seinen Verfehlungen reinigt, seiner Bestrafung entkommt und schlußendlich in die Dschennet gelangt. So spricht Allâh Teâlâ: “Und wäre nicht Allâhs Huld über euch und Seine Barmherzigkeit, und wäre Allah nicht allgütig und allerbarmend (, so würdet ihr zugrunde gehen).” (an-Nûr (24), 20)

 

Daher sind wir Muslime aufgerufen, die Wege zu Barmherzigkeit und zum Wohlgefallen Allâhs zu erlernen. Darüber hinaus sollten wir Gelegenheiten und Möglichkeiten, die Allah Teala uns in der Größe Seiner Gnade gewährt, zu nutzen wissen und jederzeit Duâs sprechen wie die folgende oder ähnliche: “O Unser Herr, der Du deine Diener nicht zurückweist, wenn sie dich um deine rahmet anflehen: Behandle auch mich mit Deiner Barhmehrzigkeit. Nur Du bist der gnädigste aller Gnädigen!”

 

Verehrte Muslime,

 

nach dem Îmân sind wir aufgefordert dem Weg des Kur’ân-ı Kerîms und der Sunna Rasûlullâhs (s.a.w.) zu folgen und die uns anvertraute tägliche Praxis (der Ibâdât und Gebete) in der gebührenden Zeit und mit dem nötigen Ernst, das heißt mit ihlâs, mit Hingabe und Aufrichtigkeit, auszuführen. Bei all dem darf nur ein einziges Ziel in unseren Herzen sein, nämlich die rızâ-i ilâhî, das Wohlgefallen Allahs Wir sollten die Ungnade Allâhs fürchten, aber die Hoffnung auf die rahmet-i ilâhî nie aufgeben. Diese Haltung ist für einen Muslim sehr wichtig. Andernfalls entfernt er sich von der Barmherzigkeit Allâhs.

In diesem Zusammenhang ist eine dem zweiten Kalifen Hazret Ömer (r.a.) zugeschriebene Aussage sehr aufschlussreich: “Wäre es  einem  Menschen auf dieser Welt allein vergönnt, in die Dschennet zu gelangen, so würde ich mein Vertrauen in die Größe Allâhs setzen und hoffen, ich sei dieser Mensch Und sollte nur  einer allein in die Dschehennem kommen, so würde ich mich davor fürchten, ich  sei dieser Mensch.

KRM - Pressemitteilungen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen CMFD zu den Anschlägen in Frankreich und Österreich Ein Mann betritt eine Kirche in Nizza, ruft „Gott ist groß“ und sticht dann wahllos auf andere Besucher dieses Gotteshauses ein, die er nie zuvor gesehen hat. Welche Blasphemie. Was muss ein Mensch erlebt haben, um so weit herunterzukommen, um so sehr Gott zu verkennen. Als Christliche-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland (CMFD) sind wir zutiefst betroffen und trauern um die Opfer der Gewalt von Paris und Nizza und jüngst in Wien.

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