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Der besondere Wert der Familie - 15. Januar 2021/02. Cemâziyelâhir 1442

Hochverehrte Muslime,

 

Allâh Teâlâ hat die Welt in Harmonie und Gleichgewicht erschaffen. So hat Er den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Um diese Harmonie auf besondere Weise zu schützen und den geordneten Fortbestand des Menschen zu gewährleisten, hat Dschenab-ı Hak die Ehe eingesetzt. Auf diese Weise bildet die Familie die kleinste Einheit einer Gesellschaft.

Je stärker das Fundament einer Familie ist, desto besser steht die Gesellschaft da, in der diese Familie lebt. Aus diesem Grunde misst der Islam der Familie als Institution einen sehr hohen Stellenwert bei und betrachtet Mann und Frau gleichermaßen als deren Basis. Darüber hinaus beschreibt der Dîn-i Dschelili Islâm den Verantwortungsbereich und die Aufgaben des Mannes gegenüber der Frau und umgekehrt recht klar und erklärt den gegenseitigen Respekt und die Liebe der Ehepartner zum Fundament der Familie.

 

Leider zeigt uns die Realität, dass in diesem Bereich große Schwachpunkte bestehen. Schlechte und unislamische Gewohnheiten, der Verfall der ahlâk, der guten Sitten, und der Umstand, dass viele ihren Islâm nicht nach den ursprünglichen Quellen praktizieren, sondern ihren gelebten Islâm auf Hörensagen und ein eigenwilliges Verständnis der Tradition begründen. Das sind Dinge, die uns Muslime dazu nötigen, unsere Lage neu zu betrachten und unsere moralischen Vorstellungen und Werte einer erneuten Prüfung zu unterziehen. 

Diese Thematik ist in der heutigen Welt derart wichtig geworden, dass viele Länder den „Internatiolen Tag der Familien oder der Kinder“ ausrufen, an denen viele verschiedene Programme zur Aufklärung der Menschen organisiert werden. Denn für Gesellschaften, in denen das Fundament der Familie zu bröckeln beginnt, steht eine schwierige Zukunft bevor.

 

 

Liebe Muslime,

 

um das Nest „Familie“ aufs Beste zu hegen und zu pflegen, ist es unerlässlich, im Alltag die folgenden Regeln zu beherzigen, auch wenn sie auf den ersten Blick als zu gewöhnlich erscheinen mögen:

 

Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Ehepartnerin und unsere Kinder eine emânet Allâhs sind, nämlich wertvolle Geschöpfe, die uns von Allâh Sübhânehû ve Teâlâ anvertraut sind.

Die sohbet, das gemeinsame familiäre Gespräch ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Wir alle sind aufgerufen, uns um ein lebendiges Gespräch und Verständigung mit unserer Ehefrau zu bemühen - das Gleiche gilt natürlich auch für das Verhältnis zu unseren Kindern.

 

Die Wahrnehmung und Würdigung der aufopferungsvollen Arbeit, die unsere Ehepartnerin selbstlos für uns und unsere Familie einbringt, sollte für uns selbstverständlich sein. Wir sollten keineswegs davon ablassen, sie jederzeit dabei zu unterstützen.

 

So wie wir wünschen, dass unseren eigenen Eltern Respekt entgegengebracht wird, sollten wir uns angewöhnen, diesen Respekt auch den Eltern und Verwandten der Ehefrau entgegenzubringen.

Mögen wir noch so beschäftigt sein, mag unsere Arbeit uns noch so sehr fordern, für unsere Ehefrau und die Kinder müssen wir uns hinreichend Zeit nehmen.

Wir sollten die Probleme der Arbeitsstelle vor der Eingangstür lassen und das Haus mit einem Lächeln im Gesicht betreten.

Auch sollten wir gelegentlich unserer Partnerin mit Geschenken eine Freude bereiten.

Fehler und Unzulänglichkeiten, die wir bei unserer Ehepartnerin sehen, sollten uns sofort an unsere eigenen Mängel und Fehler erinnern.

 

Und vergessen wir eines nicht: Wer das Familienleben von Rasûlullâh (s.a.w.) zum Vorbild nimmt, der wird sowohl auf dieser Welt als auch in der Âhiret Glück und Zufriedenheit finden.

 

Beenden wir unsere Worte mit der eingangs rezitierten Âyet-i Kerîme und einem Hadîs-i Scherîf: „Und zu Seinen Zeichen gehört, dass ER euch aus eurer Art Gattinnen erschaffen hat, auf dass ihr Ruhe in ihnen finden möget; und Er hat Liebe und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Wahrlich, darin sind Zeichen für Leute, die nachdenken.“ (Sure-i Rûm, Die Römer. 30, 21)

„Jeder von euch ist ein Hirte, und jeder von euch ist verantwortlich für das, was unter seinem Schutz steht.“ (Buchari und Muslim)

KRM - Pressemitteilungen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen CMFD zu den Anschlägen in Frankreich und Österreich Ein Mann betritt eine Kirche in Nizza, ruft „Gott ist groß“ und sticht dann wahllos auf andere Besucher dieses Gotteshauses ein, die er nie zuvor gesehen hat. Welche Blasphemie. Was muss ein Mensch erlebt haben, um so weit herunterzukommen, um so sehr Gott zu verkennen. Als Christliche-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland (CMFD) sind wir zutiefst betroffen und trauern um die Opfer der Gewalt von Paris und Nizza und jüngst in Wien.

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