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DIE BEDEUTSAMKEIT VON DUÂ - 20.11.2020/05. Rebî’ulâhir 1442

Verehrte Muslime!

In meiner Hutbe spreche ich heute über die BEDEUTSAMKEIT VON DUÂ und über die ART UND WEISE WIE MAN DUÂ MACHT.

Duâ, das Bittgebet, ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Muslims. Mit der Duâ stellt ein Muslim sich unter den Schutzschirm der Allmacht und Barmherzigkeit von Cenab-ı Hakk, erkennt seine eigene Schwäche und Bedürftigkeit an und dokumentiert seine Verbundenheit mit Allâh als Sein Diener. 

Das Wort Duâ bedeutet in seiner Infinitivform “rufen” wie der Begriff Davet (Einladung). Als Fachbegriff in der islâmischen Lehre hat das Wort Duâ die folgende Bedeutung erlangt: “eine von klein nach groß und von unten nach oben gerichtete Art von Bitte und Flehen”. Der Kern von Duâ liegt darin, dass der Mensch von seinem Rabb Hilfe und Beistand erbittet.

In der Sûre el-Mü’min heißt es:

“Und euer Herr sprach: Bittet Mich. Ich werde euch erhören. Jene, die hochmütig sind, Mir zu dienen, werden bald gedemütigt in die Dschehennem eintreten.” Resûlullâh (s.a.w.) hat in einer Rede zuerst den folgenden Hadîs gesprochen: “Duâ ist eine Ibâdet”  und anschließend die obige Âyet-i Kerime rezitiert. Und mit dem Hadis-i Scherif “Duâ ist der Kern von Ibâdet” stellt er klar und deutlich die Verbindung von Duâ zu Ibâdet her.

 

Liebe Muslime,

Duâ wird von Allâh angenommen, wenn  man sich dabei an die Âdâb, an die Grundregeln hält. Dies bestätigt der Nebî Aleyhisselam mit dem folgenden Hadîsi Scherîf:  “Machet Duâ an Allâh Teâlâ, wissend und fest glaubend daran, dass sie angenommen wird. Denn Allâh (c.c.) nimmt keine Duâ an, die von einem Herzen ausgeht, das sich in Gaflet, in geistiger Trägheit befindet und sich mit anderen Dingen beschäftigt außer Allâh.”

In den islamischen Lehrbüchern, in den Abschnitten über Âdâb und Prinzipien von Duâ  stehen die Themen “halal Essen” und “halal Kleidung” an vorderster Stelle. Demnach wird die Duâ eines Menschen, der seinem Magen Dinge zuführt, die haram sind und sich mit haram erworbenem Geld Kleidung kauft, nicht angenommen.

Für Duâ zu sollte man sich Zeiten und Situationen aussuchen, die bei Allâh wertvoll sind. Eine Duâ beginnt man mit der Hamd, also dem Dank an Allâh Teâlâ und einer Salavât, einer Lobpreisung für Rasülullâh (s.a.w.). Darüber hinaus ist es wichtig bei der Duâ hellwach und voller Konzentration zu sein und zu wissen, was man erbittet. Auch soll man hartnäckig sein und Allâh um große und wertvolle Dinge anflehen.

Ebu’l-Fârûk Silistrevî Kuddise Sirruh sagte hierzu: “Uluvv-i himmet (das höchste Ziel vor den Augen zu haben) gehört zu den Notwendigkeiten des Îmâns. Daher ist es geboten von allen Dingen das höchste und das größte zu erbitten. Allâh ist groß. Wie groß auch immer die Wünsche des Menschen sein mögen, die er von diesem Erhabenen Wesen erbittet, bei Allâh machen diese Dinge noch nicht mal ein Atomteilchen aus.

 

Beenden wir unsere heutige Hutbe mit der Deutschen Umschreibung der eingangs erwähnten Âyet-i Kerîme: “Wenn Meine Diener dich nach mir fragen, so sollen sie wissen Ich bin (ihnen) nah, Ich erhöre und nehme die Duâ des Bittenden an. Sodann sollen sie Meiner Einladung folgen und den Îmân an mich verinnerlichen, so dass sie den rechten Weg finden.”

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KRM - Pressemitteilungen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen CMFD zu den Anschlägen in Frankreich und Österreich Ein Mann betritt eine Kirche in Nizza, ruft „Gott ist groß“ und sticht dann wahllos auf andere Besucher dieses Gotteshauses ein, die er nie zuvor gesehen hat. Welche Blasphemie. Was muss ein Mensch erlebt haben, um so weit herunterzukommen, um so sehr Gott zu verkennen. Als Christliche-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland (CMFD) sind wir zutiefst betroffen und trauern um die Opfer der Gewalt von Paris und Nizza und jüngst in Wien.

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