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Gemeinschaft, die Allâhs Beistand verdient - 11. September 2020/23. Muharrem 1442

Sehr verehrte Muslime!

In einem Hadîs-i Scherîf spricht Rasûlullâh (s.a.w.): “Bis das Gebot Allâhs (also das Weltenende) eintritt, wird es unter meiner Umma immer eine Gemeinschaft geben, die mit Beistand Allâhs auf dem rechten Wege der Wahrheit verbleiben wird. Jene, die Ihnen als Widersacher entgegentreten, werden ihnen niemals schaden können.”  Aus diesem und anderen Hadîsen verstehen wir, dass es bis zur Kıyâmet immer eine Gemeinschaft von Muslimen geben wird, die sich dem „Richtigen Wege zu Allâh“ verschrieben haben und denen die Hilfe und der Beistand Allâhs  zuteil geworden ist. Auch wird es demnach immer Menschen geben, die sich gegen Hakk, also gegen „die Wahrheit“ stellen und die Ersteren bekämpfen werden, ihnen aber niemals Schaden zufügen können.

Im Hadîs-i Scherîf sehen wir die Formulierung mit dem Beistand Allahs. Daraus entnehmen wir, dass der Erfolg und die Beständigkeit der besagten Gemeinschaft auf den Beistand und die Hilfe Allâhs zurückzuführen ist. Hierauf müssen wir genauer hinschauen: Um den Beistand Allâhs erlangen zu können, ist es erforderlich Allâh zu helfen. So heißt es in der Sûre Muhammed in Âyet 7 (Sieben) umschrieben: “O die ihr den Îmân verinnerlicht habt, wenn ihr Allâh helft, so wird Er euch helfen und euren Füßen festen halt geben.” Die Formulierung “Allâh helfen”, die sowohl in dieser Âyet-i Kerîme als auch in anderen Versen zu finden ist, ist eine Metapher, eine Bildsprache und hat folgende Bedeutung: “Die Gebote Allâhs einhalten, Seinem Dîn, also dem Islam und Seinem Rasûl helfen.” Denn Allâh (c.c.) ist über jedwede Hilfe erhaben. So ist die wichtigste Besonderheit dieser besagten Gemeinschaft, ihre Verbundenheit mit den Geboten Allâhs und ihr Dienst und ihre Aufopferung für den Islam und  für die Sunna des Gesandten (s.a.w.). Wegen dieser ihrer Hingabe verdienen sie sich auch den Beistand Allâhs und Glück und Erfolg bis hin zur yâmet.

 

Liebe Muslime,

beenden wir unsere heutige Hutbe mit einer weiteren Besonderheit dieser muslimischen  Gemeinschaft. In dem folgenden, von Hazret Omer (r.a.) überlieferten Hadîs-i Scherîf heißt es umschrieben: “Unter den Dienern Allâhs gibt es solche Menschen, die weder Gesandte noch Schehîds sind. Am Tage des Kıyâmet aber werden sie, ob ihrer Wertigkeit bei Allâh, von den Gesandten und den Şehîds bewundert werden.“ Die Sahâbe-i Kirâm, die ehrenvollen Gefährten des Gesandten Allâhs fragten „Yâ Rasûlallâh, wer sind diese Menschen, erzählt uns von ihnen.“ Und der Nebî Aleyhisselâm antwortete: “Sie sind solch eine Gemeinschaft, die sich einander liebt ohne Verwandte zu sein und ohne gegenseitig Geschäfte gemacht zu haben. Ich schwöre bei Allah Teâlâ, dass ihre Antlitze voller Nûr ( göttliches Licht) sind und sie  auf den Spuren dieses Lichtes sind. Wenn alle anderen Menschen sich fürchten, fürchten diese sich nicht. Wenn alle anderen Menschen in Trauer sind, sind diese nicht traurig.” Rasûlullâh (s.a.w) beendete seine Worte mit der folgenden Âyet-i Kerîme:

“Fürwahr, über die Evliyâ, die Freunde Allâhs, wird keine Furcht kommen, noch sollen sie  traurig sein.”

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KRM - Pressemitteilungen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen CMFD zu den Anschlägen in Frankreich und Österreich Ein Mann betritt eine Kirche in Nizza, ruft „Gott ist groß“ und sticht dann wahllos auf andere Besucher dieses Gotteshauses ein, die er nie zuvor gesehen hat. Welche Blasphemie. Was muss ein Mensch erlebt haben, um so weit herunterzukommen, um so sehr Gott zu verkennen. Als Christliche-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland (CMFD) sind wir zutiefst betroffen und trauern um die Opfer der Gewalt von Paris und Nizza und jüngst in Wien.

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