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Im Dienste des Kur’ân-ı Kerim und der Sunna Rasûlullâhs - 09.10.2020/22. Safer 1442

Hochverehrte Muslime,

in meiner Hutbe spreche ich heute über den Kur’ân-ı Kerîm und die Sunna Rasûlullâhs und den unermesslichen Wert, sich mit ihnen beschäftigen zu können.

In der dritten Âyet-i Kerîme der Sûre el-Mâide heißt es umschrieben: “Heute habe Ich euren Dîn (eure Religion) vervollkommnet und Meine Gaben für euch vervollständigt und den Islam als Dîn für euch gutgeheißen.” Diese Âyet-i Dschelîle wird in der folgenden Weise interpretiert: “Ich habe euch alle Regelungen des Îmân, der Glaubensgrundlagen und der Ahlâk, der islamischen Ethik verkündet. Ich habe euch die vollkommensten Rechtsgrundlagen und Idschtihad-Regeln beigebracht. Hiernach ist keine Gefahr mehr vorhanden, dass diese Regelungen ihre Gültigkeit verlieren. Und Ich habe euch mit Fügung und Hidâyet zu vollkommenem Glück geleitet. Und als Dîn für euch habe Ich mich mit dem Islâm zufriedengegeben, denn nur der Islam ist bei Allâh angenommen.” Der Dîn-i Dschelîl-i Islam ist demnach der vollkommenste Weg zu Allâh und zu Glück in diesem und im nächsten Leben. Weil die Praxis der islamischen Regeln und Grundlagen, sowohl für den Einzelnen als auch gesellschaftlich, die Basis für die Errettung der Menschen bildet, hat der Islâm uns Muslime immerzu dazu angeregt diese Grundlagen zu erlernen und weiterzugeben. Darüber hinaus ist jenen, die sich mit dem Erlernen und dem Weitergeben der islamischen Lehre beschäftigen, sehr großer Wert beigemessen worden. In der Sûre et-Tevbe, in der Âyet-i Kerîme 122 heißt es: “Die Müminûn dürfen nicht alle auf einmal aufbrechen. So sollte von jeder Gemeinde eine Gruppe aus ihr aufbrechen, um sich in der Religion zu bilden und ihre Leute zu ermahnen, wenn sie zu ihnen zurückkehren, damit diese sich in Acht nehmen.”

So heißt es in einem Hadîs-i Scherîf: "Wünscht Dschenab-ı Hak einem Menschen Gutes (hayr), so macht ER ihn zu einem Gelehrten (Fakih) im Dîn." In einem anderen Hadîs-i Scherîf heißt es: "Die besten unter euch (diejenigen mit der meisten hayr) sind jene die den Kur’ân lernen und lehren.

Der große Gelehrte İmam-ı Rabbânî Müdscheddid-i Elf-i s-Sânî (k.s.) schreibt in seinem Werk Mektûbât-ı Scherife über das Erlernen und die Weitergabe der islamischen Lehre folgendermaßen:

 “Für die Mükellef, das heißt für die islamisch-rechtlich gesehen Träger von Rechten und Pflichten ist es in erster Linie wâdschib, also Pflicht die islamischen Glaubensgrundlagen zu erlernen. Das bedeutet, zuerst müssen bei einem Muslim die Glaubensfundamente verankert werden. Diese Verankerung und die Glaubensfundamente selbst müssen mit den Meinungen und Vorgaben der Gelehrten der Ehl-i Sünnet we’l-Dschemaat übereinstimmen. Danach erst gebührt es dem Muslim seine Amel, das heißt seine tagtägliche islamische Praxis gemäß den Inhalten des islamischen Rechts zu erlernen und auszugestalten. Dazu gehören zum Beispiel thematische Bereiche wie helal-haram, farz-wadschib-sunna, mendub und mekruh. Auch ist es wichtig und gewichtig mit den Schülern verschiedene Bücher über die islamische Normenlehre Fiqh zu studieren.“

 

Liebe Muslime,

zu diesem Thema kann man noch sehr viel sagen. Um es aber zusammenfassend auf den Punkt zu bringen, sollten wir eines festhalten: Die größte Nîmet, die größte Gabe auf dieser Welt ist zweifellos das Erlernen und die Weitergabe der islamischen Lehre sowie die finanzielle und andersartige Hilfe, die man jenen zukommen läßt, die sich damit beschäftigen.

Vor allem auch in Anbetracht der Herbstferien, sollten wir in diesem Punkt keine Mühe und Not scheuen und unsere Beiträge dazu leisten. Jene, die sich mit dem Erlernen der islamischen Lehre beschäftigen, sollten sich bewußt machen, welche Nîmet, also welchen Schatz sie da eigentlich in der Hand halten. Dies sollte ihnen Antrieb genug sein, sich bestmöglich anzustrengen. Und die anderen, die diese Möglichkeit nicht haben, sollten die Lernenden sowohl in materieller als auch in immaterieller Hinsicht unterstützen und ihnen mit Herz und Verstand beistehen. Nur so können sie an dieser großen Ehre teilhaben.

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KRM - Pressemitteilungen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen CMFD zu den Anschlägen in Frankreich und Österreich Ein Mann betritt eine Kirche in Nizza, ruft „Gott ist groß“ und sticht dann wahllos auf andere Besucher dieses Gotteshauses ein, die er nie zuvor gesehen hat. Welche Blasphemie. Was muss ein Mensch erlebt haben, um so weit herunterzukommen, um so sehr Gott zu verkennen. Als Christliche-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland (CMFD) sind wir zutiefst betroffen und trauern um die Opfer der Gewalt von Paris und Nizza und jüngst in Wien.

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