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Islamische Bildung in Ferienzeiten - 18. Dezember 2020/03. Dschemâziyelevvel 1442

Liebe Muslime,

wenn ein Muslim gewissenhaft den Islam praktiziert, wird er sowohl auf dieser Welt als auch im nächsten Leben Glück und Erfüllung finden. So führt unser Weg zu wahrem Glück über Îmân und Ahlâk. Unsere Aufgabe ist es, vorteilbringendes islamisches Wissen zu erwerben und es in die Tat umzusetzen.

Ziel einer islamischen Erziehung ist es, den Menschen zum Wahren, Rechten und unbedingt Guten, zu Glück und Erfüllung und schließlich zu Allâh zu führen. Um einen Insan Kâmil, einen vollkommenen Menschen, heranzubilden, muss die Unterweisung schon im Kindesalter beginnen. Für uns bedeutet dies, dass wir zu einem Tun, das Glück und Erfüllung in diesem Leben und im Leben nach dem Tode verspricht, nicht zu spät kommen dürfen. Wir sollten so früh wie möglich damit einsetzen.

Kinder zu haben, gehört zu den größten Nimets, den Gaben Allahs. Den Wert dieser Nimet recht würdigen heißt, sich diesem Geschenk Allâh Teâlâs zu widmen, sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen und seine Kinder zu guten Menschen zu erziehen.

Mit Bedauern müssen wir heutzutage feststellen, dass wir hinsichtlich der Erziehung unserer Kinder nicht genug tun. Rasûlullâh (s.a.w.) hat selber jede Anstrengung unternommen, Wissen und Weisheit zu vermitteln und seiner Umma geboten die Bildung und Erziehung ihrer Kinder zum Lebensmittelpunkt zu machen und hierbei selbst das beste Vorbild abgegeben.

Liebe Muslime,

wir leben in einer Zeit, in der Menschlichkeit und gute Charaktereigenschaften dem Verfall preisgegeben sind. Deswegen sind wir heute noch mehr auf Menschen angewiesen, die sich dem Dienste unserer Religion verschrieben haben, ebenso wie ihren Mitmenschen ganz allgemein von Nutzen sind. Das lässt sich nur durch eine wohlfeile Erziehung erreichen. Nicht von ungefähr setzen viele Länder das Eintrittsalter für die außerfamiliäre Erziehung stetig herab. Vielerorts hört auch die Wissensaneignung nicht mit dem Rentenalter auf.

Fast jeder von uns hat Kinder, Enkelkinder oder andere Verwandte im Schulalter. Wenn wir Bildung und Erziehung vor allem in islamischen Dingen als einen lebenslang währenden Prozess verstehen, so können wir uns nicht damit begnügen, Kinder und Jugendliche nur an Wochenenden zu unterweisen. Vielmehr sind auch Ferienzeiten, wie die gerade beginnenden Weihnachtsferien, wichtig, um intensiver arbeiten zu können.

Seit Jahrzehnten versuchen wir in dieser Moschee unseren Kindern vor allem in der Ferienzeit Wissen über Islam und Kur‘ân-ı Kerîm zu vermitteln und ihnen auch sonst im Islam gegründete Werte wie die Achtung vor dem Mitmenschen nahezubringen. Unser Ziel dabei ist es, die folgenden Generationen mit einer guten Bildung und guter Ahlâk auszustatten und sie zu befähigen, ihren Mitmenschen und der Gesellschaft nützlich zu sein. Auf diese Weise trägt ein jeder Muslim seinen Teil zu Frieden und Sicherheit in dem Land bei, indem er lebt.

 Denn wir sind davon überzeugt, dass Unwissenheit der größte Feind der Gesellschaft ist; dass der Verfall von gutem Benehmen und Charaktereigenschaften die größte Quelle für Unruhe und Unfrieden ist; und dass allein eine gute Erziehung diesem Verfall entgegenwirken kann. Aus diesem Grunde haben wir auf unsere Fahnen die Losung und Ermahnung Rasûlullâhs (s.a.w.) geschrieben, der da spricht: „Wissen zu erwerben ist für jeden Mann und jede Frau ist Farz, eine Pflicht.

 

Liebe Muslime,

aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen findet die Unterweisung in den Ferien nur über das Internet statt.

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KRM - Pressemitteilungen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen

Spirale des Hasses mit Frieden durchbrechen CMFD zu den Anschlägen in Frankreich und Österreich Ein Mann betritt eine Kirche in Nizza, ruft „Gott ist groß“ und sticht dann wahllos auf andere Besucher dieses Gotteshauses ein, die er nie zuvor gesehen hat. Welche Blasphemie. Was muss ein Mensch erlebt haben, um so weit herunterzukommen, um so sehr Gott zu verkennen. Als Christliche-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland (CMFD) sind wir zutiefst betroffen und trauern um die Opfer der Gewalt von Paris und Nizza und jüngst in Wien.

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